Vitamin D3

Vitamin D unser Sonnenhormon ist an mehr als 5000 Genprozessen beteiligt. Sein ubiquitären vorkommen in unseren Körperzellen spiegelt seine Wichtigkeit wieder.

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Vitamin C

Vitamin C (chemisch: L-Ascorbinsäure) gehört chemisch zur Klasse der Kohlenhydrate, funktional zu den Säuren und Reduktsmitteln, physiologisch zu den Vitaminen und ist für den Menschen ein essentieller Nahrungsbestandteil, zu dessen Biosynthese wir nicht in der Lage sind.

Vitamin C spielt nicht nur eine wesentliche Rolle in unserem Immunsystem, sondern kann als reduzierte Form auch als Antioxidanz dafür sorgen, dass verbrauchte Antioxidanzien wieder zu ihrer Urgangsform überführt werden, um nicht selbst zu einem Oxidanz (Radikal) zu werden.

In der nachstehenden Tabelle finden Sie einen groben Überblick über die Aufgaben und Funktionen von Vitamin C im menschlichen Organismus nach H.Krebs 2017.

Funktion von Vitamin C Beschreibung
Stimulierung der Leukozyten Stimulierung der Chemotaxis (Makrophargen, polymorphnukleäre Leukozyten) und der Phagozytose
Stimulierung der Immunglobulinsynthese IgA, IgG, IgM, und C-3-Komplement
Stimulierung des Komplementsystems Steigerung der unspezifischen Abwehr
Stimulierung der Interferonsynthese In höheren Dosen regt Vitamin C die körpereigene Interferonproduktion an
Stimulierung der Prostaglandinsynthese Wichtig bei Entzündungsreaktionen und bei der Immunmodulation
Radikalfänger (Antioxidans) Starkes biologisches Antioxidans
Kollagenaufbau Wichtig für die Synthese von Kollagen
Senkung des LDL-Cholesterols im Blut Aktiviert den Cholesterinabbau in der Leber und senkt den Cholesterinspiegel
Erhöhung des HDL-Cholesterols im Blut
Senkung der Triglyzeride im Blut
Stimulierung der Produktion von Nebennierenhormonen Unterstützt die Freisetzung von Glucocorticoiden in der Nebennierenrinde
Abbau und Ausscheidung von Histamin Spielt eine Rolle bei der Regulierung des Histamin-Blutspiegels
Beteiligung an der Carnitin-Biosynthese Vitamin C-abhängig
Förderung der Eisenresorption Unterstützt die intestinale Resorption von Eisen aus den Nahrungsstoffen
Umwandlung von Folsäure in Folinsäure Beeinflusst die Umwandlung von Folsäure in Tetrahydrofolsäure (Folinsäure), schützt die reduzierten Folsäureformen vor oxidativem Abbau
Glutathionstoffwechsel Wichtiger Bestandteil im Glutathionstoffwechsel
Abdichtung der Kapillaren Hält die Kapillarresistenz aufrecht
Schutzfunktion für Vitamin A, E, und B-Vitaminen Schützt vor Oxidation
Verlangsamung der Hyaluronidase  Beteiligung an der Synthese des Hyaluronidase-Hemmstoffes
Hydroxylierung von Dopamin zu Noradrenalin Wichtiger Bestandteil des Tyrosin-Metabolismus
Hydroxylierung von Tryptophan zu 5-Hydroxytryptophan Wichtig für die Synthese von Serotonin
Tumorprophylaxe durch Hemmung der Nitrosaminbildung Hemmt die Bildung von karzinogenen Nirtosaminen
Senkung der Belastung durch Umweltnoxen und Toxine Hält Schadstoffe im Körper in Lösung
Beeinflussung des menschlichen Alterungsprozesses Bekämpft als Antioxidans die freien Radikalen und beugt einer beschleunigten Alterung vor

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Coenzym Q10

Coenzym Q10 ist nicht nur ein wichtiger Elektronen- und Protonen-Donator zwischen den Komplexen I / II und Komplex III, sondern vermittelt auch zwischen dem Cytochrom c den Komplexen III und IV der Atmungskette in unseren Mitochondrien, den Energiekraftwerken der Zellen.

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Curcuma

Das Polyphenol Curcumin schützt durch seine antioxidative Wirkung die Zellen und unterstützt sowohl das Immunsystem, als auch den Erhalt eines normalen Cholesterinspiegels. Seine entzündungshemmende Wirkung wird durch die antiviralen, antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften des Piperins optimal ergänzt. Zudem regt Piperin den Stoffwechsel sowie die Verdauungssäfte an.

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Ballaststoffe

Darmkrebs:

ballaststoffreiche Ernährung verbessert Überlebenschance

Eine gesunde und vor allem ballaststoffreiche Ernährung könnte die Heilungschancen von Darmkrebs­patienten unterstützen. In einer von Song M, et al. 2018 und Kaczmarcyk M.M., et al. (2012) durchgeführten Studien konnte beobachtet werden, dass eine ballaststoffreiche Kost mit einer erhöhten Überlebenschance verbunden ist, selbst wenn die Patienten erst nach Diagnose und Behandlung ihre Ernährung umstellen.

Original Studie

Ballaststoffe im Einsatz gegen Arthrose

Arthrose ist die am häufigsten auftretende Gelenkkrankheit. Die Zerstörung der Knorpelschicht verursacht Entzündungen des betroffenen Gelenks und verursacht somit Schmerzen und Schwellungen.

Wie wichtig Ballaststoffe bei der Verhinderung von Kniearthrosen sein können, zeigt eine aktuelle Studie. In ihrem Artikel „Dietary intake of fibre and risk of knee osteoarthritis“ in der Fachzeitschrift Annals of the Rheumatic Diseases weisen die Autoren von der Boston University einen direkten Zusammenhand zwischen der Höhe des Ballaststoffverzehrs und der Risikosenkung von Kniearthrosen auf.

Als Basis dienten die Ergebnisse zweier Langzeitstudien, der Osteoarthritis Initiative (OAI) und die Framingham Offspring Osteoarthritis Study, bei denen der Ballaststoffverzehr sowie die Arthrose-Verbreitung der Probanden jeweils über mehrere Jahre hinweg beobachtet wurden. Die Resultate zeigten, dass Teilnehmer mit einer ballaststoffreicheren Ernährung ein deutlich geringeres Risiko aufwiesen an einer Arthrose zu erkranken.

Auch bei Menschen, die bereits zu Studienbeginn an einer Kniearthrose litten, konnte eine positive Wirkung der Ballaststoffe nachgewiesen werden. Hier verhalf eine ballaststoffreiche Ernährung zur Minderung der Schmerzen und verhinderte eine Verschlimmerung der Arthrose.

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Umstellung auf ballaststoffreiche Kost kann Übergewicht vermeiden

Ballaststoffe füllen buchstäblich den Magen und sorgen dafür, dass wir uns langer satt fühlen.

Sie können daher eine große Hilfe im Kampf gegen Übergewicht darstellen. Es gilt jedoch auch zu beachten, was man als Beilage zu den Ballaststoffen zu sich nimmt.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2013 zeigt, dass bei der Vermeidung von Übergewicht besonders der Austausch von Lebensmitteln eine wichtige Rolle spielt.

Anhand von Ernährungsprotokollen wurde hier der Ballaststoffverzehr von 292 übergewichtigen und adipösen Patienten untersucht. Die Auswertung zeigte, dass die erhöhte Ballaststoffzufuhr zu den Hauptmahlzeiten die Energieaufnahme nur wenig oder gar nicht verringerte. Die Erklärung fand sich in den Ernährungsprotokollen. Hier wurde ersichtlich, dass die Ballaststoffe gerne in Kombination mit Produkten wie Butter, Marmelade etc. konsumiert wurden – also Lebensmitteln mit einem recht hohen Energiegehalt. Auch den Großteil der Zwischenmahlzeiten bestand aus hochenergiehaltigen Lebensmitteln (bspw. Obst, Kuchen und Süßigkeiten).

Eine ballaststoffreiche Ernährungist also schon ein Schritt in die richtige Richtung, aber das allein reicht nicht aus, um Übergewicht zu vermeiden. Es ist vor allem wichtig ballaststoffreiche Lebensmittel im Austausch gegen ballaststoffarme Lebensmittel zu verzehren, z.B. Vollkornprodukte anstatt Weißmehlprodukte und bei den Beilagen auf den Energiegehalt zu achten.

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Alpha-Liponsäure

Die Bezeichnung der Alpha-Liponsäure lehnt sich an ihre strukturelle Verwandschaft mit Fettsäuren (fett = lipo) an. Ihre reduzierte Form, die Dihydroliponsäure, ist hingegen im Wasser löslich, was dieses Redoxpaar so interessant macht. Lange Zeit war man der Meinung, dass es sich bei der Alpha-Liponsäure um ein Vitamin handelt welches der Körper nicht selbst herstellen kann. Weitere Forschungsergebnisse in diesem Bereich erwiesen jedoch das Gegenteil. Bis heute ist der kompletten Syntheseweg nicht ganz verstanden und sorgt so für ein starkes Interesse.

Pfaffly konnte 2001 die Wirkung der Alpha-Liponsäure und Dihydroliponsäure als natürlichen Chelatbildner für Schwermetalle charakterisieren.

Metalle Chelatbildung durch Alpha-Liponsäure Chelatbildung durch Dihydroliponsäure
Pb2+ (Bleiionen) ja ja
Cu2+ (Kupferionen) ja ja
Zn2+ (Zinkionen) ja ja
Mn2+(Manganionen) ja
Cd2+ (Kadmiumionen) ja
Co2+ (Kobaldionen) ja
Hg2+ (Quecksilberionen) ja
Fe3+/Fe2+ (Eisenionen) ja ja
Ni2+ (Nickelionen) ja

 

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Flavonoide

Flavonoide gehören zur Gruppe der polyphenolischen sekundären Pflanzenstoffe. Ihr ubiquitäres Vorkommen im sämtlichen Pflanzenreich und ihre außerordentliche stukturelle Vielfalt, zeichnen sie im besonderem Maße aus. Der Gehalt an Flavonoiden kann innerhalb einer botanischen Quelle in Abhänigkeit von der Sorte, dem Standort, den klimatischen Bedingungen, der Reife, den Lagerungsbedingungen und den technologischen Einflüssen bei der Weiterverarbeitung zum Lebensmittel in weiten Grenzen variiren.

Das aus 15 C-Atomen aufgebaute C6-C3-C6 Grundgerüst der Flavonoide ist das 2-Phenylchroman (Flavan), bestehend aus zwei aromatischen Ringen (Ring A und Ring B), die über eine lineare Kette, bestehend aus drei Kohlenstoffatomen, verknüpft sind. Diese können einen heterozyklischen Ring (Ring C) bilden.

Flavonoide lassen sich in mehrere Unterkategorien unterteilen. Hierzu zählen die Chalkone (Isoliqiritigenin, Xanthohumol, Phloretin, Chalconaringenin und Aspalathin), Flavone (Chrysin, Baicalein, Apigenin, Luteolin, Tangeritin, Wogonin und Diosmetin), Flavonole (Quercetin, Kaempferol, Rutin, Spiraeosid, Myricitin), Flavanole (Catechin, Epichatechin, Gallocatechin und Epigallocatechin), Flavanone (Naringenin, Hesperidin und Eriodictyol), Isoflavone (Daidzein, Genistein, Prunetin und Biochanin) und die Anthocyanidine (Delphinidin, Malvidin, Pelargonidin u.v.m.).

Flavonoid Quelle (Portionsgröße) Flavonoidgehalt
mg/kg oder mg/l FG mg/ Portion
Anthocyanine

·         Cyanidin

·         Pelargonidin

·         Peonidin

·         Delphinidin

·         Malvidin

Auberginen (200 g)

Brombeeren (100 g)

Schwarze Johannesbeeren (100 g)

Blaubeeren (100 g)

Kirschen (200 g)

Rhabarber (100 g)

Erdbeeren (200 g)

Rotwein (100 m)

Rotkohl (200 g)

7.500

1.000 – 4.000

1.300 – 4.000

250 – 5.000

350 – 4.500

2.000

150 – 750

200 – 350

250

1.500

100 – 400

130 – 400

25 – 500

70 – 900

200

30 – 150

20 – 35

50

Flavonole

·         Quercetin

·         Kaempferol

·         Myricetin

Gelbe Zwiebel (100 g)

Grünkohl (200 g)

Lauch (200 g)

Brokkoli (200 g)

Blaubeeren (100 g)

Aprikosen (200 g)

Äpfel (200 g)

Tomaten (200 g)

Grüne oder weiße Bohnen (200 g)

Grüner Tee (200 ml)

Schwarzer Tee (200 ml)

Rotwein (100 ml)

350 – 1.200

300 – 600

30 – 600

40 – 100

30 – 160

25 – 50

20 – 40

2 – 15

10 – 50

20 – 35

30 – 45

2 – 30

35 – 120

60 – 120

6 – 45

8 – 20

3 – 16

5 – 10

4 – 8

0,4 – 3

2 – 10

4 – 7

6 – 9

2 – 3

Flavone

·         Apigenin

·         Luteolin

Petersilie (5 g)

Sellerie (200 g)

Paprika (100 g)

240 – 1840

20 – 140

5 – 10

1,2 – 9,2

4 – 28

0,5 – 1,0

Flavanone

·         Hesperidin

·         Naringenin

·         Eriodictyol

Orangensaft (200 ml)

Grapefruitsaft (200 ml)

Zitronensaft (200 ml)

215 – 685

100 – 650

50 – 300

40 – 140

20 – 130

10 – 60

Isoflavone

·         Daidzein

·         Genistein

·         Glycitein

Sojamehl (75 g)

Sojabohnen (200 g)

Tofu (100 g)

Tempeh (100 g)

Sojamilch (200 ml)

800 – 1.800

200 – 900

80 – 700

430 – 530

30 – 175

60 – 135

40 – 180

8 – 70

43 – 53

6 – 35

Monomere Flavanole

·         Catechin

·         Epicatechin

Schokolade (50 g)

Bohnen (200 g)

Aprikosen (200 g)

Kirschen (200 g)

Weintrauben (200 g)

Pfirsiche (200 g)

Brombeeren (200 g)

Äpfel (200 g)

Grüner Tee (200 ml)

Schwarzer Tee (200 ml)

Rotwein (100 ml)

460 – 610

350 – 550

100 – 250

50 – 200

30 – 175

50 – 140

130

20 – 120

100 – 800

60 – 500

80 – 300

23 – 30

70 -110

20 – 50

10 – 44

6 – 35

10 – 28

13

4 – 24

20 – 160

12 – 160

8 -30

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